Eugen Grinis Schachschule: Schachpartie Konitchenko-Grinis

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Starkes Zentrum

Konitchenko (2000) - Grinis, Eugen (2100) [A15]
Simferopol, 04.05.1982
[Grinis, Eugen]

1.Sf3 Sf6 2.b3 Das ist die Larsen-Eröffnung. 2...g6 3.Lb2 Lg7 4.c4 0-0 5.g3 d6 Weiß spielt etwa Englische Eröffnung, Schwarz - Königsindische Verteidigung. 6.Lg2 e5 7.0-0 Te8 8.d3 [ 8.d4!? ] 8...Sc6 In so einer Stellung versucht Weiß normalerweise auf dem Damenflügel mit b4-b5 anzugreifen, was in diesem Falle mit dem Läufer auf b2 erschwert ist (Schwarz wird a7-a5 spielen). 9.Sbd2?! Auf c3 mit der Sicht auf d5 sollte der Springer besser stehen. 9...h6 Bereitet 10.Le6 und 11.Dd7 vor. 10.Tc1 Besser wäre 10.a3 und Tb1. 10...Le6 11.a3 Dd7 Schwarz will den starken Läufer g2 abtauschen. Danach wird der weiße Angriff auf dem Damenflügel nicht so gefährlich und die weiße Königsstellung wird geschwächt. 12.c5?! Eine verdächtige Idee. Weiß tauscht seinen einzigen Zentrumsbauern ab und verliert die Kontrolle über d5. [ 12.Te1!? Lh3 13.Lh1!= ] 12...Lh3 13.cxd6 Lxg2 14.Kxg2 cxd6 15.Sh4? Jetzt kann Schwarz sofort ein starkes Zentrum aufbauen. 15...d5 16.e3 Tad8 Solche Züge machen sich von selbst. Die Türme sollen ihren Zentrumsbauern unterstützen. 17.f4?? Es ist erstaunlich, dass ein solcher Fehler reicht, um die Partie zu verlieren. Schwarz nutzt hier zwei Merkmale: 1. Der Punkt e3 ist momentan ohne Verteidigung und 2.das Gegenüberstehen der Läufer g7 und b2. Und so kann man das zusammenstellen: 17...Sg4! Weiß muss jetzt den Bauern e3 verteidigen. 18.Te1 exf4! Jetzt ist der Punkt e3 mit dem Turm e8 und mit dem Springer g4 angegriffen. Weiß muss einen Turm gegen den Springer opfern und hat danach keine Hoffnungen mehr. 19.Lxg7 Kxg7 Aufgegeben. [ 19...Kxg7 20.exf4 Se3+ 21.Txe3 Txe3-+
0-1